Die Firmengeschichte
Vom Transportunternehmen zur nachhaltigen Bau- und Rohstoffgruppe
Die Geschichte der Neuberger Gruppe reicht bis in die 1950er-Jahre zurück. Damals legte Max Neuberger in Ehrwald den Grundstein für das Unternehmen – zunächst als klassisches Transportunternehmen mit zwei Lanz Bulldog-Traktoren. Schon früh prägten Tatkraft, Qualität und Weitblick das unternehmerische Handeln der Familie.
In den 1960er-Jahren wurde der Fuhrpark den steigenden Anforderungen angepasst: Der 55er Lanz wurde gegen die erste Schubraupe getauscht. Gegen Ende des Jahrzehnts erfolgte die Übernahme einer Schottergrube in Ehrwald, womit der Einstieg in den Schotterabbau und -verkauf begann – ein wichtiger Schritt in Richtung Rohstoffgewinnung.
Die 1970er-Jahre standen im Zeichen des Wachstums. Mit dem Bau eines neuen Firmengebäudes am Standort Schmiede 33 in Ehrwald wurde ein fester Unternehmenssitz geschaffen. Parallel dazu wuchs der Maschinenpark mit Baggern, Radladern und schweren Geräten, um den steigenden Anforderungen im Erdbau gerecht zu werden.
Mit der Übernahme durch Egon Neuberger im Jahr 1980 und später durch Alfred Neuberger im Jahr 1988 begann eine neue Ära. Mit erst 24 Jahren übernahm Alfred die Geschäftsführung und entwickelte das Unternehmen mit großem Engagement und technischem Weitblick weiter.
In den 1990er-Jahren wurde kräftig investiert: 1994 entstand eine neue Werkstatt mit Garagen, 1998 wurde die Deponie am Standort Ponöfen eröffnet – der Grundstein für den heutigen Bereich Deponie & Recycling.
Mit der Jahrtausendwende setzte sich die Entwicklung dynamisch fort. Das Unternehmen wandelte sich von klassischer Lohnarbeit (Regie) hin zu Leistungsbaustellen mit eigenverantwortlicher Projektabwicklung. Der Mitarbeiterstamm wuchs kontinuierlich auf rund 30 Fachkräfte, die bis heute das Rückgrat des Unternehmens bilden.
Ein weiterer Meilenstein war 2013, als Marco Neuberger in das Familienunternehmen eintrat. Mit seinem Know-how in Vermessung, Planung und Massenberechnung trieb er die Digitalisierung im Bauwesen entscheidend voran. Die Integration moderner GPS-Technologien machte das Unternehmen zu einem Vorreiter in der Region. Im selben Jahr erfolgte die teaminterne Weiterbildung zum abfallrechtlichen Geschäftsführer (AWG) – ein weiterer Schritt zur Professionalisierung im Umwelt- und Entsorgungsbereich.
2014 wurde das Leistungsspektrum um den Bereich Hochbau erweitert, wodurch die Neuberger Gruppe erstmals Projekte von der Planung bis zur Fertigstellung vollständig aus eigener Hand realisieren konnte.
In den folgenden Jahren wurden weitere strategische Weichen gestellt:
- 2017: Errichtung der Bodenaushubdeponie
- 2018: Erweiterung um den Bereich Mietpark – für die Vermietung moderner Baumaschinen und Geräte
- 2018: Inbetriebnahme des eigenen Kieswerks
- 2019: Erweiterung um den Steinbruch – regionale Rohstoffgewinnung aus erster Hand
Ein weiterer bedeutender Schritt erfolgte 2024: Nach Jahrzehnten am Standort Schmiede 33 wurde der Hauptsitz der Neuberger Gruppe in das neue Firmenareal Schanz 3 in Ehrwald verlegt. Dort entstand ein modernes Unternehmensgebäude, das nicht nur Raum für Büro- und Verwaltungsbereiche bietet, sondern auch großzügige Flächen für die Lagerung von Baumaterialien und Baumaschinen. Gleichzeitig fand hier auch der Mietpark seine neue Heimat – mit erweiterten Kapazitäten für den stetig wachsenden Fuhr- und Maschinenpark.
Heute präsentiert sich die Neuberger Gruppe als zukunftsorientiertes Familienunternehmen, das tief in der Region verwurzelt ist und zugleich weit über die Grenzen des Tiroler Oberlands, Außerferns und Garmisch-Partenkirchens hinaus tätig ist.
Mit jahrzehntelanger Erfahrung, moderner Technik und nachhaltigem Denken gestalten wir Bau- und Recyclinglösungen, die Bestand haben – kompetent, regional und verantwortungsbewusst.